Herbst über Nacht

Gestern noch war es so angenehm warm.
Ich bin am Ufer der Themse entlang spazieren gegangen.
Hab mich von den Sonnenstrahlen auf meiner Haut verwöhnen lassen.
Doch nun ist es kalt geworden.
Der Herbst kam über Nacht.

Vom Wind getrieben wackeln die Bäume hin und her.
Die Blätter färben sich plötzlich in allen möglichen Farben.
Keine Kinder mehr, die lachend umhertoben.
Denn es ist kalt geworden.
Der Herbst kam über Nacht.

Herbst ist kalt, Herbst ist windig, Herbst ist regnerisch.
Es ist kalt, es ist windig, es ist regnerisch.
Es ist Herbst.
Es ist Herbst über Nacht.

1 Kommentar 5.9.09 12:45, kommentieren

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Der Tag danach

Es war mal wieder soweit. Ein Semester ist rum, alle Prüfungen (mehr oder weniger gut) überstanden und die Semesterferien rufen. Doch halt! Was ist schon zum Standard geworden, seit wir hier studieren? GENAU!... unsere WG-Parties.
Dem Anlaß entsprechend war also mal wieder eine Semesterabsch(l)uß-Party angesetzt.
Da wir dieses Jahr noch nicht angegrillt haben, wurde dies also gleich zum Anlaß einer Kombi-Party genutzt.
Die "DoubleD´sche Angrill-/Semesterabsch(l)uß-Party" stand also. Datum ... 14.2.

Der Tag neigt sich dem Nachmittag entgegen ... wie waren in unseren Vorbereitungen schon ganz gut vorangeschritten ... da fuhren wir mal noch schnell einkaufen.
Und was passierte natürlich, wie zu erwarten? Genau! Es regnete, war ar***kalt und einfach nur ungemütlich ...
was am Ende die Mädels auch, nach knapp einer Stunde beim Grillen, dazu veranlasste ihre Gespräche nach drinnen zu verlagern.
Lange Rede, gar kein Sinn ...
die Party war ganz nett ...
Anfangs konnt ich mich nicht wirklich entspannen und war natürlich, entsprechend der Situation(siehe ein Blog-Eintrag vorher), nicht unbedingt in Party-Stimmung.

Nachdem ich eine fast-Schlägerei verhindert, ein paar Gläser vor der Zerstörung bewahrt und alle rausgeschmissen hatte, bin ich dann gegen 4 oder 5 Uhr - also 4 Uhr war ich noch wach, da hab ich auf die Uhr gesehen, aber kA, wie lange ich noch gemacht hab - halbtot ins Bett gefallen.

Der Tag danach.
11 Uhr klingelt der Wecker das erste Mal .. und bis ich dann aufgestanden war, auch noch 5 oder 6 weitere Male ...
Die Augen brannten ... die Laune, aufzuräumen, hatte ihren absoluten Tiefpunkt erreicht ...
also hab ich mich erstmal im Halbschlaf noch ne Weile an den Rechner gesetzt und irgendwas gemacht - ich kann mich nicht erinnern.

Irgendwann fing mein, mindestens genauso übermüdeter, Mitbewohner an aufzuräumen und zwang mich so natürlich, auch aktiv zu werden.

Beim "Pfand" zusammen sammeln, beschlossen wir, dies öfter mal zu machen. Denn wir haben danach immer mehr Leergut da, als vorher.
Erst beim Abwasch kamen die ersten Zweifel, ob wir das doch noch öfter mal wiederholen wollen ...
Eine Lösung wurde gefunden .. ab dem nächsten Mal gibt es nur noch Einweg-Becher ... Besteck und Teller hatten wir schon dieses Mal auf "Einweg" umgestellt und es war viel Angenehmer als das Mal zuvor ...

Ach keine Ahnung, was ich hier eigentlich die Nacht um 3 Uhr schreibe ..
Ich bin müde, genervt und gelangweilt ...

Sry an all meine Fans, dass ich hier absolut null poetische Sprachgewandtheit eingebracht hab .. aber ich bin grad absolut nicht in der Stimmung dazu.

Beim nächsten Mal vielleicht wieder.

Also machts gut .. schlaft schön .. und träumt was süßes ...

Over an Out

3 Kommentare 16.2.08 03:06, kommentieren

Gott ist ein verdammter Sadist!

Es gibt Tage, an denen möcht ich am liebsten auf einem Bananen-Frachter anheuern und einfach nur von hier abhauen.
Tage, die ich in den letzten 2-3 Jahren zu oft erleben musste.
Freunde und nahe Verwandte sterben bei Autounfällen, an plötzlichem Herzstillstand, Flugzeugabstürzen oder in Afghanistan durch Angriffe von Selbstmordattentätern.

Ja, genau so ein Tag war mal wieder.
Ich telefoniere mit meinem Vater, was so schon recht selten vorkommt, und erfahre da, dass ein guter Freund von mir und Cousin meiner Mutter nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben ist.
Ich dachte, er würde sich wieder erholen .. ich könnte ihn mal besuchen, wenn ich jetzt frei hab.
Aber nein, es ist zu spät. Ich hatte keine Möglichkeit, ihn nochmal zu sehen. Am liebsten würd ich losheulen, aber ich weiß, dass ich dann nicht so schnell wieder aufhören kann, also lasse ich es und übe mich in der, mir so oft vorgeworfenen, "Selbstkontrolle meiner Gefühle" ...

Solche Tage. Ja, ich hasse sie.


R.I.P. alter Freund ... ich werde dich wahnsinnig vermissen.

3 Kommentare 13.2.08 02:45, kommentieren

Gedanken eines (Liebes-)Kranken

Ich steh an einem See
die Luft ist klar und kalt
ich sehe die Wolken am Himmel entlang ziehen als würde jemand vorspulen
ich schau mich um und sehe nur gähnende Leere
so leer
so leer, wie mein Herz, wenn ich an dich denke und du nicht da bist

=====================

Ich gehe eine Straße entlang
sie führt durch wunderschöne blühende Landschaften
ich sehe dich in weiter Ferne stehen und beginne zu rennen
ich renne und renne
doch du kommst nicht näher
ich wache schweißgebadet auf,
seh mich um
doch du bist nicht da

=====================

ich steh auf einem Gebäude
der Wind weht mir durch die Haare
ich steige auf die Brüstung und sehe in die Tiefe
eine endlose Tiefe
ohne Boden, ohne eines sichtbaren Abschluß
ein Windstoß fährt mir von hinten in die Jacke und bringt zum Absturz
ich falle
mein Herz schlägt wie verrückt
ich wache auf
doch du bist nicht da

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ich stehe in einer riesigen Stadt
ich sehe dich in dem Gedränge der Rushhour an mir vorbei huschen
ich dreh mich um und sehe in einen grauen Pulk von anonymen Gesichtern
ich wünschte ich hätte dich festgehalten,
dich bei mir gehabt,
dich nie wieder weggelassen

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ich steh auf einem riesigen Fels
auf einer einsamen Insel
ich sehe das Meer
wie es tobt, wie es bebt
ich wünschte ich wär jetzt bei dir
in deine Arme geschlossen
einfach nur da

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5 Kommentare 17.10.06 00:25, kommentieren

Der Grippevirus geht um, dreht euch nicht um....

... wer sich umdreht oder lacht.... naja ihr kennt das ja.

Ich kann mich gar nicht erinnern, dass ich mich umgedreht oder gelacht hab ... aber nen Schnupfen hab ich mir trotzdem geholt

Naja, ich sollte vll auch nicht frisch geduscht bei 7 oder 8 ° Außentemperatur stundenlang am offenen Fenster sitzen. Schon gar nicht, wenn ich nur das nasse Duschhandtuch umhab *kopfgreif*

Naja... Dummheit muss bestraft werden.

So richtig hab ich eigentlich keinen Bock hier groß was zu schreiben, aber nachdem ich fast dne ganzen Tag im Bett gelegen hab, will ich einfach mal bissl texten.

Hier läuft grad Shania Twain mit "You´re still the one" ... sehr interessantes Lied. Bringt einen schön zum Nachdenken, wie die ganzen anderen Schmuseballaden davor auch schon.

Nunja, morgen erstmal wieder FH... *gähn*

Gehen wir es an


David

2 Kommentare 15.10.06 19:55, kommentieren

Spanien ole

Heute hatte ich dann doch endlich mal meine erste Spanisch-Lektion.

Die ersten beiden Semster hatte ich immer wieder ein Grund, aus dem ich den Kurs verschieben musste.. aber nun hab ich endlich die Möglichkeit und nutze sie auch.

Der Tag fing ziemlich locker an.

Gegen 10 Uhr aufstehen... in Ruhe mal bissl das Netz durchstöbert.
Geplant war ja erst die 12 Uhr-Vorlesung "Mikroökonomik" auf englisch.
Verabredet (für den Weg zur FH) war ich eigentlich mit 2 Mädels, aber dass die nicht aufgetaucht sind, hat mich nicht wirklich gewundert.
In den Gesprächen von gestern hatte ich nur mitbekommen, dass sie am Abend wohl noch dem Alkohol fröhnen wollten und das wohl nicht zu knapp.
Das Ergebnis hab ich ja gesehen. In der Vorlesung waren sie dann auch nicht. *schmunzel*

Mal sehen ob ich sie heute abend auf der SAP noch sehe. Vll haben sie bis dahin ja schon ausgenüchtert :P

Nach der Mikro-Vorlesung hatte ich dann endlich den lang ersehnten Spanisch-Kurs. Ziemlich lustig und bunt gemischt Truppe. Die meisten 1-Semester .. merkt man an der teils sehr unsicheren Art.

Die "Lehrerin" ist aus Kolumbien ... nette, lockere Art ... umgängliche Frau.
Sie lobt auch sehr gern .. die ganze Zeit nur "muy bien", "muy bien" ... ich musste teilweise richtig schmunzeln. Das kann noch so scheiße geklungen haben, trotzdem immer "muy bien" (für die nicht.Spanier: "sehr gut").
Als wir dann "Peru" aussprechen sollten, hat sie getestet, wer von uns 20 Hanseln akzent-frei sprechen kann... ganze 4 Leute (inkl. meiner Wenigkeit) haben das hinbekommen. Bei den anderen meinte sie nur "da hört man immer, dass ihr aus Dtl seid" ...
Man muss das "r" so mit der Zunge am vorderen Gaumen rollen ... die meisten haben aber wie immer das "r" aus dem Rachen heraus gesprochen... man hört aber wirklich einen extremen Unterschied.

Jetzt kann ich jedenfalls schon so einiges sagen, nach der ersten Vorlesung. Ich kann das ganze Begrüßungszeremonium, die Verabschiedung a la "Hasta la vista, Baby" und ich kann den Leuten auch klar machen, wie ich heiße und dass ich kein spanisch bzw nur sehr wenig spreche und es lieber mal auf Englisch versuchen würde :D

Nunja... schauen wir mal, was sich für morgen ergibt.
Da steht Absatzwirtschaft bei Felicitas auf dem Plan.
Hoffe mal, das ist nicht wieder so öde. :P


Bye

David (englisch ausgesprochen *grrr*)

2 Kommentare 11.10.06 17:35, kommentieren

Strom, oh Quell all meiner Freuden

Endlich... ich bin wieder mit der Computer-gestützten welt da draußen verbunden.

Bis von 15 min hatte ich für fast 2 Stunden Stromausfall.
Da hab ich erstmal gemerkt, wie wichtig der verdammte Strom eigentlich ist.

Ich hatte nur noch eine Gurke und ein paar Scheiben Brot, die ich einfach so essen konnte. Alles andere hätte irgenwie Strom gebraucht zur Zubereitung. *augenroll*

Ich hatte schon drüber nachgedacht, nur vll ein kleines Feuerchen auf dem Hof zu machen und meine Nudeln dort zu kochen.

Aber was ein Glück, der Strom is wieder da.

Was hab ich eigentlich die ganzen zwei Stunden so ganz ohne Strom gemacht?

Nun ja, ich hab ein bisschen aufgeräumt. Also alles was halt ging, ohne Strom...
Hab dann sogar angefangen in der Reservisten-Zeitung zu lesen, die ich ja immer zugestellt bekomme. Das is mal ne ganz nette Abwechslung gewesen.

Ich bin zwischendurch sogar mit Kerze aufs klo gegangen... das war mal ne geile Erfahrung.
Das hatte ich das letzte Mal glaube ich mit 7 oder so, als ich bei meinem Opa im Garten geschlafen hatte und auf das "Plumps-klo" am anderen Ende des Gartens gehen musste.

Da kam richtig Nostalgie auf *lach*

nun ja... jetzt isser ja wieder da und ich kann wieder weiter leben, wie bisher.

Gruß


David

2 Kommentare 8.10.06 16:43, kommentieren