Gedanken eines (Liebes-)Kranken

Ich steh an einem See
die Luft ist klar und kalt
ich sehe die Wolken am Himmel entlang ziehen als würde jemand vorspulen
ich schau mich um und sehe nur gähnende Leere
so leer
so leer, wie mein Herz, wenn ich an dich denke und du nicht da bist

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Ich gehe eine Straße entlang
sie führt durch wunderschöne blühende Landschaften
ich sehe dich in weiter Ferne stehen und beginne zu rennen
ich renne und renne
doch du kommst nicht näher
ich wache schweißgebadet auf,
seh mich um
doch du bist nicht da

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ich steh auf einem Gebäude
der Wind weht mir durch die Haare
ich steige auf die Brüstung und sehe in die Tiefe
eine endlose Tiefe
ohne Boden, ohne eines sichtbaren Abschluß
ein Windstoß fährt mir von hinten in die Jacke und bringt zum Absturz
ich falle
mein Herz schlägt wie verrückt
ich wache auf
doch du bist nicht da

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ich stehe in einer riesigen Stadt
ich sehe dich in dem Gedränge der Rushhour an mir vorbei huschen
ich dreh mich um und sehe in einen grauen Pulk von anonymen Gesichtern
ich wünschte ich hätte dich festgehalten,
dich bei mir gehabt,
dich nie wieder weggelassen

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ich steh auf einem riesigen Fels
auf einer einsamen Insel
ich sehe das Meer
wie es tobt, wie es bebt
ich wünschte ich wär jetzt bei dir
in deine Arme geschlossen
einfach nur da

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17.10.06 00:25

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bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Steffi (20.10.06 13:34)
ooooh David, was ist denn bei dir los???
Hab das noch garnicht gesehen, sorry... ist das wegen der einen von der du mir erzählst hast? *maldurchknuddel*


DC (20.10.06 14:09)
*schmunzel*

nun guck mal nicht so *reknuddel*


Steffi (20.10.06 15:46)
jetzt sag halt..was ist los?? und ist es wegen ihr?


DC (20.10.06 16:00)
mal im ICQ :P

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